Buenas diaz aus Calzadilla de los Hermanillos!
Gestern habe ich die Hälfte des Weges geschafft! Noch immer befinde ich mich in der Meseta. Die Größe und Weite des Landes wird einem erst so richtig klar, wenn man tagelang durch dieselbe Landschaft läuft. Trotzdem fand ich die Tage nicht langweilig. Auch waren zu Beginn über 30 Grad und in den letzten zwei Tagen Morgens gerade mal 8 mit erheblichen Wind. Auch das eine Herausforderung!
Da man jeden Tag das gleiche macht, verliert man schnell den Überblick: welcher Tag ist heute? In welchem Ort habe ich gestern übernachtet?
Mit den verschiedenen anderen Pilgern und Pilgerinnen kommt man schnell ins Gespräch, aber es ist schon sehr unterschiedlich, ob es tiefgründiger wird oder doch beim "smalltalk" bleibt. Der Zustand der Füße und welches Wetter zu erwarten ist, damit kann man jede Konversation bestreiten! Meinen Füßen geht es übrigens ganz gut. Bis auf eine größere Blase unter dem rechten Fuß ist alles in Ordnung!
Übermorgen ist mit Leon die letzte große Stadt vor Santiago de Compostela erreicht. Danach verändert sich die Landschaft noch einmal merklich. Und ich komme dem Ziel jeden Tag ein Stück näher!
Buen Camino!

Monika Vöcking 
Die große Kathedrale in Burgos

Das ist die Meseta

Monika Vöcking in der Meseta

Die Kirche in Fromista

Manchmal muß man imptovisieren damit die Wäsche wieder trocken wird.

wenn man zu Fuß in Santiago ankommen will dann muss man laufen egal wie das Wetter ist.